Sonntag, 28. Februar 2021

Für Steffi zum 40.

Mensch braucht Menschen
Mensch braucht Freunde
Menschen kommen und gehen
Mensch wünscht Menschen, die bleiben
Mensch wünscht Freunde
Wenn möglich auf Dauer
Ich auch

Wirksame Freundschaft braucht Zeit und Pflege
Wirklich hilfreiche Freundschaft braucht Nähe und Begegnung
Danke dafür!

Die beste Weise einen Freund zu finden
Ist selbst einer zu sein

Ich bin dankbar, dass du meine Freundin bist




Sonntag, 21. Februar 2021

Gesprächsstoff

Schau zurück was war
Wie war dein Weg? 
Wo war er beschwerlich gewesen? 
Wo hattest du Glück? 
Wo ist dir etwas gelungen? 
Wo bist du gescheitert? 

Wo stehst du heute?
Wie geht es dir? 
Kennst du Freude und Glücklichsein? 
Oder bist du oft beschwert? 
Bist du allein? Einsam? 
Hast du Menschen, denen du dein Inneres anvertrauen kannst? 
Hast du Menschen, mit denen du Spass haben kannst? 
Weißt du, was dir wesentlich ist? 
Was gibt dir Kraft und Mut? 
Was bremst dich? 
Was macht dich wütend? 

Wo willst du hin? 
Wie willst du deine restliche Lebenszeit gestalten? 
Ziele? Wünsche? Träume? 
Willst du planen? 
Gibt es Raum für Neues? 

Fragen an dich! 
Reden wir darüber? 



Von der Schwere zum Sein

Was helfen all die psychologischen Tricks
Die guten Vorsätze aus guten Tagen 
Positiv denken
Gefühle annehmen, ausleben, erleben 
Wenn die Schwere kommt tut sie weh
Niedergeschlagenheit, Freude weit entfernt 
Keine Lust auf irgendwas 
Keinen Antrieb 
Auf dem Sofa sitzend, die Uhr tickt, sonst Leere 
Sie schaltet den Fernseher ein 

Rückzug, in mein Zimmer geflüchtet 
Musik an, Beth Hard, Passenger 
Schreiben

Aus der Qual wird Melancholie 
Freude wäre zuviel verlangt 
Immer noch beschwert 
Aber der scheidende Tag bringt Erleichterung 
Es gelingt die Zeit sein zu lassen 
Aus dem Schmerz wird bedrückte Ruhe
Nichtstun wird hinnehmbar 
Ja nahezu attraktiv 
Ich komme zu mir
In die schweigende Tiefe 

Mein Leben ist kein leichtes
Ein beständiges Ringen
Um Licht, um Luft, um freies Atmen
Dafür wird gelegentliches Glück zum Geschenk 
Anlass für Dankbarkeit 

Der Tag klingt aus
Jetzt zum Sein gefunden
Das genügt 

Morgen früh sind die Karten neu gemischt 
Oder? 



Sonntag, 14. Februar 2021

Tränen

Mir kommen mal wieder die Tränen
Aber diesmal nicht wegen meinen inneren Verstrickungen 
Ich weine um die Erde
Um die Tiere
Ja, um die Menschheit, die in 50 Jahren gequält die Hitze und Trockenheit aushalten muss
Und die Menschheit besteht aus einzelnen Menschen 
Aus dir und mir
Aus den jungen Menschen, ihren Kindern und deren Kindern
Mein Vater sagte früher, mich hält es noch aus
Worüber ich mich sehr ärgerte
Heute bin ich so hilflos, dass ich sage:
Mich hält das Unglück, das ich selbst mit angerichtet habe, in Europa noch aus
Hoffentlich 
Die Menschen, die in unser Land wollen, haben eben das Pech woanders geboren zu sein.... 
Aber das unsägliche Leid, dass die Generationen nach uns erwartet
Treibt mir die Tränen in die Augen
Bis ich danach wieder meiner Bequemlichkeit fröne
Und genauso weiterlebe, wie alle anderen Schafe um mich herum auch
Und ich schäme mich genauso viel darüber, dass es mir noch gut tut
Wer kein Träumer ist, hat inzwischen wenig Grund für Optimismus 
Mich hält es noch aus in Europa 
Ich bin schwach und inkonsequent und habe die Wut unserer Nachkommen verdient 
Es sei denn, ich mache noch das Beste aus meiner Zeit 
Jetzt und ab sofort 


Samstag, 13. Februar 2021

Die letzte Burg

Es ist keine Kunst in der Freude sich wohl zu fühlen
Wenn Schwere dich niederdrückt zeigt sich deine Stärke 
Ob du deine Liebsten schonst
Ob du einen Sinn darin siehst weiter zu machen
Ob dir trotz allem Freundlichkeit gelingt 
Und wenn du auch daran scheiterst
Dann suche Gottes Nähe
Er ist die letzte Burg vor der Übermacht der Depression 

Das Wesentliche

Heute fragte mich eine Freundin:
Was ist das Wesentliche für dich? 

Hier die Antwort:

Liebevolle Beziehungen zu führen 
Gott im Zentrum meines Lebens zu wissen 
Arbeiten ohne überfordert zu sein
Ich selbst zu sein
Ohne Opfer meiner eigenen Ansprüche zu sein
Ohne mich für mich schädlich mit anderen zu vergleichen 
Bescheidenheit und Demut

Wenn Gottes Nähe mein ganzes Glück ist, dann ist alles gut

Donnerstag, 11. Februar 2021

Mit Gott den Schmerz annehmen

Rückbesinnung auf das Wesentliche 
Kein Grund zur Trauer und zum Verzagen
Diese hohen Ansprüche aufgeben an ein großes Leben 
Gesund in einer warmen Wohnung mit einem vollen Kühlschrank 
Und nicht allein 
Was gibt es da zu Klagen?
Solange Gott an meiner Seite ist, gibt es kein Verzweifeln am Leben 
Den Blick auf das Wesentliche nicht mehr den Highlights hinterherjagen
Den Schmerz nehmen wie er ist
Mit Demut dankbar sein
Wenig kann auch mehr sein
Das hohe Roß verlassen
Und dich über fremdes Glück freuen
Mit Gott an meiner Seite aufrecht durch die Täler schreiten
Einkehr statt Beschäftigung
Gott gibt den Mut durch das Leiden mit der Gewissheit zu gehen, dass es Sinn macht
Und: Vergiss die Liebe nicht
Für dich und mich
Amen


Täglicher Kampf

Tägliches Allerlei
Automatisiertes Treiben
Lähmender Corona Lockdown 
Keine Kraft mehr für Highlights 
Glücksmomente rar gesät 
Tägliches Einerlei 

Wohin die Vorsätze? 
Wohin die lockenden Ziele? 
Wieder Opfer vergangener Euphorie? 
Wieder ein Klagetext! 
Kein Blick auf das Positive 

Gelungene Genesungsbegleitung bisher
Zwar nichts Ultimatives, aber immerhin beschäftigt
Karin an meiner Seite 
Steffi, Eberhard, Klaus
Keine ernsthaften Krankheiten 

Jeder Tag ein Kampf
Mal ein großer, mal ein kleiner 
Und woher nehmen die Freude? 



Schlaflosigkeit und Entscheidungsanalyse

Fast 5 Uhr. Noch keine Minute geschlafen. Macht es noch Sinn nach Schlaf zu streben. Licht aus und sich beherrschen nicht das Licht gleich w...