Montag, 17. Juni 2019

Auf dem Weg

Es ist ein großes Geschenk, einen Menschen zu finden, den wir die große Liebe unseres Lebens nennen können. Manche Kulturen sagen, unser Lebenssinn ist es, unsere verlorene Hälfte unter Milliarden von Menschen wieder zu finden. Aber allein das Finden dieser Person ist für mich nicht die Erfüllung des Zweckes meiner Existenz. Es gibt die Liebe, die größer ist als es ein Mensch für mich sein kann. Die Liebe zu den Menschen, zu der Natur, zu den Tieren, zu jedem Stein über den wir stolpern. Ich bin noch nicht so groß, dass ich alles lieben kann, aber ich bin auf dem Weg dorthin.

Sonntag, 16. Juni 2019

Abschluss?

Ein magisches Wochenende
So viel Nahrung für die Seele
Der Verstand kann's nicht fassen
Botschaften speisen das Unbewusste

Menschen offenbaren sich
An den Grenzen der Wahrnehmung

Wer ist hier der Trainer?
Wer bittet um Aufnahme?
Wer wird gehört?
Die Richtung scheint klar
Wirklich?

Aus einem Punkt ein Universum
Wer besteht?
Ein Punkt klopft an

Niemand wird heute auf üblichen Skalen bewertet
Sind es die von mir oft beschworenen göttlichen?
Sind diese nicht nur final?
Wohlwollen, ja Liebe im Raum

Ich verstehe das Geschehene.
Wenn ich im geschenkten Buch lese:
Ich entpuppte mich in 17 Monaten
Zu einem Trainer?
Zu einem Schmetterling?
Was wurde ich?
Welche Energien waren im Raum gewesen?
Welche begleiten mich jetzt?

Ich war geerdet gewesen
Gott sei Dank!?
Ich bin immer noch geerdet
Aber anders

Ich entpuppte mich
und laufe über die Dörfer
Wer folgt mir?

Ich beginne zu verstehen
Wirklich? Wirksam?

Samstag, 15. Juni 2019

Unser Eigenes

"Durch die Aufgabe von Perfektion zeigt sich unser Eigenes und unser Eigenes ist helles Licht."

Gudrun Löffler

Mittwoch, 29. Mai 2019

Vor dem Urlaub in Stiefenhofen

Ab heute über meinem Bett:

Wut und Traurigkeit haben ihren Grund.
Ehe heißt Ausgleich von Bedürfnissen.
Wer kommt zu kurz?
Warum? Wozu? Wie?
Rücksicht nehmen, sein lassen.
Jede*r hat seine bzw. ihre Baustelle.

Donnerstag, 25. April 2019

Borderline verstehen - das SmK-Videoprojekt

Borderline verstehen - das Borderline/Selbsthilfe-Video

Freiburger Verein Selbsthilfe mit Köpfchen e.V. produziert Video zu Borderline/Selbsthilfe

Am 22. Februar 2017 fand das Stadforum Inklusion Freiburg in Anwesendheit von Herrn Bürgermeister Ulrich von Kirchbach in Freiburg statt. Auf Anfrage eines SmK-Mitglieds betonte er, dass er ein Leuchtturmprojekt für psychisch erkrankte Menschen in Freiburg unterstützen würde. Dies stand dann auch in der Badischen Zeitung. 

Von dieser Aussage motiviert begann eine kleine Gruppe von vorwiegend SmK-Mitgliedern, sich ein entsprechendes Projekt zu überlegen. Nach einigen Diskussionen entschied man sich, ein Video zu produzieren, mit dem Ziel, die immer noch stark stigmatisierte Borderlinestörung dem Zuschauer nahe zu bringen und Verständnis und Verstehen dafür zu wecken - und gleichzeitig die förderliche Wirkung der Selbsthilfe auf die psychische Gesundheit darzustellen. 

Durch eine Empfehlung stieß die Gruppe auf die Hochschule Furtwangen mit ihrer Fakultät Digitale Medien - und da auf Sandra Beuck. Sie war sofort begeistert von der Idee und kam zweimal mit ihrem Filmteam zu einem Besuch nach Freiburg, um das Projekt zu planen. Als weitere wichtige Partnerin konnte Bernarda Deufel, die Leiterin des Selbsthilfebüros Freiburg gewonnen werden. Aber vor allem wurde mit Sigrun Mittmann eine borderlineerfahrene Frau gefunden, die es sich zutraute, die Hauptrolle im Film zu übernehmen. Und natürlich hätte das Projekt ohne die finanzielle Unterstützung der AOK Freiburg und der Stadt Freiburg nicht durchgeführt werden können. 

Mit großem Engagement und viel Freude wurde das fünfminütige Video dann gedreht und wurde an 24.4.19 mit einer kleinen Feier der ganzen Arbeitsgruppe zum ersten Mal gezeigt. 

Die Macher des Videos hoffen, dass sie einen Beitrag leisten können, die Borderlinestörung zu entstigmatsieren und damit weit verbreiteten Ängste, Irritationen, Befürchtungen und negativen Vorurteilen entgegen zu treten. 

Die Borderlinestörung ist eine ernst zu nehmende psychische Belastung und kann mit großem Leiden verbunden sein. Aber ein gutes, zufriedenes und aktives Leben ist damit möglich - wie letztendlich mit allen psychischen Störungen. Davon sind die Menschen bei Selbsthilfe mit Köpfchen e.V. überzeugt. 

Und wenn Sie dieses Video teilen, es weiterleiten und empfehlen, tragen Sie indirekt zur Unterstützung borderlineerfahrener Menschen und dem Erfolg der Selbsthilfe bei. 

https://www.smkev.de/borderline-video/

Rainer Höflacher 

Selbsthilfe mit Köpfchen e.V. 






Sonntag, 21. April 2019

Christ sein wagen

Für mich gilt: Ich weiß, dass ich Gott im Herzen habe und seine Gebote einhalten will, auch wenn es mir nicht immer gelingt. Allerdings ist er mir oft nicht bewußt gegenwärtig. Er scheint weit weg. Es scheint, ich hätte ihn vergessen. Trotzdem wirkt er durch mich. Ich wage es, mich Christ zu nennen, auch wenn es mir schwer fällt, die Bibel zu verstehen bzw. auszulegen. Ich bin ein Anhänger der Botschaft Jesus Christus und denke, dass er eine außergewöhnliche von Gott beauftragte Person war. Ich bin unsicher, ob die Zuschreibung "einziger Gottes Sohn" wörtlich zu nehmen ist,. So geht es mir mit vielen Aussagen der Bibel. Trotzdem wage ich es, mich Christ zu nennen.

Dienstag, 19. Februar 2019

Reden ist silber,....

Dazugelernt

Nicht jeder gute Gedanke muss auch gesagt werden.
Redeimpulse beherrschen.

Nicht jede Aussage will kommentiert sein.
Analysen nerven oft.

Den Widerspruchsgeist im Zaum halten
Wieso den anderen überzeugen wollen?

Wieso das Gespräch steuern?
Der Andere will zu Ende denken.

Warum die bessere Formulierung finden?
Dem Anderen seine Sprache lassen.

Zurücknehmen
Raum lassen
Geduldig sein
Wenn schon reden, dann kurz

Warum unbedingt Lösungen finden?

Manche nennen es auch zuhören

Sonntag, 17. Februar 2019

Liebe

Ein wirklich liebender Mensch ist geschützt vor allen Gefahren des Lebens, selbst wenn er es dabei verliert.

Montag, 28. Januar 2019

Helfen aus eigener Bedürftigkeit

Je älter ich werde, desto schwerer fällt es mir, mich mit schwierigen Menschen auseinander zu setzen, ohne auf meine nervlichen Grenzen zu achten. Vielleicht führt das dazu, dass ich von weniger Menschen gemocht und nicht mehr so gebraucht werde, aber ich bin damit authentischer. Ich weiß, dass solche Menschen oft einsam sind, Verständnis und Unterstützung brauchen. Aber mir wird immer klarer, dass mir die weitgehende Helferrolle nicht so sehr liegt. Dafür gibt es Menschen, die von ihrem Wesen her besser geeignet sind als ich. Ich habe andere Qualitäten mit denen ich mich für andere nützlich machen kann.

Zu dieser Erkenntnis zu stehen, habe ich sehr lange gebraucht.

Es ist problematisch, wenn der Wunsch helfen zu wollen aus eigener Bedürftigkeit heraus entsteht - oder ist das bei allen Helfern so?

Auf dem Weg

Es ist ein großes Geschenk, einen Menschen zu finden, den wir die große Liebe unseres Lebens nennen können. Manche Kulturen sagen, unser Leb...