Sonntag, 21. April 2019

Christ sein wagen

Für mich gilt: Ich weiß, dass ich Gott im Herzen habe und seine Gebote einhalten will, auch wenn es mir nicht immer gelingt. Allerdings ist er mir oft nicht bewußt gegenwärtig. Er scheint weit weg. Es scheint, ich hätte ihn vergessen. Trotzdem wirkt er durch mich. Ich wage es, mich Christ zu nennen, auch wenn es mir schwer fällt, die Bibel zu verstehen bzw. auszulegen. Ich bin ein Anhänger der Botschaft Jesus Christus und denke, dass er eine außergewöhnliche von Gott beauftragte Person war. Ich bin unsicher, ob die Zuschreibung "einziger Gottes Sohn" wörtlich zu nehmen ist,. So geht es mir mit vielen Aussagen der Bibel. Trotzdem wage ich es, mich Christ zu nennen.

Dienstag, 19. Februar 2019

Reden ist silber,....

Dazugelernt

Nicht jeder gute Gedanke muss auch gesagt werden.
Redeimpulse beherrschen.

Nicht jede Aussage will kommentiert sein.
Analysen nerven oft.

Den Widerspruchsgeist im Zaum halten
Wieso den anderen überzeugen wollen?

Wieso das Gespräch steuern?
Der Andere will zu Ende denken.

Warum die bessere Formulierung finden?
Dem Anderen seine Sprache lassen.

Zurücknehmen
Raum lassen
Geduldig sein
Wenn schon reden, dann kurz

Warum unbedingt Lösungen finden?

Manche nennen es auch zuhören

Sonntag, 17. Februar 2019

Liebe

Ein wirklich liebender Mensch ist geschützt vor allen Gefahren des Lebens, selbst wenn er es dabei verliert.

Montag, 28. Januar 2019

Helfen aus eigener Bedürftigkeit

Je älter ich werde, desto schwerer fällt es mir, mich mit schwierigen Menschen auseinander zu setzen, ohne auf meine nervlichen Grenzen zu achten. Vielleicht führt das dazu, dass ich von weniger Menschen gemocht und nicht mehr so gebraucht werde, aber ich bin damit authentischer. Ich weiß, dass solche Menschen oft einsam sind, Verständnis und Unterstützung brauchen. Aber mir wird immer klarer, dass mir die weitgehende Helferrolle nicht so sehr liegt. Dafür gibt es Menschen, die von ihrem Wesen her besser geeignet sind als ich. Ich habe andere Qualitäten mit denen ich mich für andere nützlich machen kann.

Zu dieser Erkenntnis zu stehen, habe ich sehr lange gebraucht.

Es ist problematisch, wenn der Wunsch helfen zu wollen aus eigener Bedürftigkeit heraus entsteht - oder ist das bei allen Helfern so?

Samstag, 5. Januar 2019

Sein - Momentaufnahme Sonntagmorgen

Kaum geschlafen
Schwarzes Fenster und Stille
Ich gehe leicht benommen in die Küche
Auch hier die Stille eines Sonntagmorgen
Das Blubbern der Kaffeemaschine belebt die Wohnung
Der Schlafmangel macht mich schwindelig
Dann wieder kein Laut
Außer dem leisen Ticken der Küchenuhr
Hab lange Queen gehört
Jetzt frage ich mich, ob ich sein kann
Ohne die Zeit füllen zu müssen
Ich versuch"s
Lege das Handy weg und beende das Schreiben
Erleben nur für mich
Geht das?

Let's go...

Bohemian Rhapsody - der Film
Noch gefangen vom Zauber Freddy Mercurys
Schon seit Stunden
Eigenartige Stimmung
Wohliges Glück, Melancholie, gebremster Rausch
Und mit nur kleinem Bedauern
Über ungelebtes Leben
Ein Leben als Beobachter und Begleiter
Alkohol, Drogen, Sex, Orgien
Reisen, leben, lieben
Ein Leben mit gezogenener Handbremse
Und das mit nur kleinem Bedauern

Was wird 2019 bringen?
Unbezahlte Berufung Psychiatriearbeit?
Oder mehr Leben?
Mehr Zeit mit Karin
Mehr Zeit mit Freunden
Mehr große Gefühle
Mehr Musik
Neue Erfahrungen, neue Erlebnisse

Let"s go...




Mittwoch, 26. Dezember 2018

Mir Freund sein - für den Leser?

Leichter Kater hinter der Stirn
Musik für's Herz aus der Bluetoothbox
Meinen digitalen Begleiter in der Hand
Draußen noch zu früh für die Dämmerung
Jenseits aller Kämpfe
Schreibend den Augenblick fassen wollen
Frieden, leise Freude in der Brust, im Jetzt
Erst nach Tagen angekommen im zweckfreien Sein
Mit mir alleine Freund in der freien Zeit sein
Welch seltener Genuss

Und da bist du
Mein Leser
Dem ich offenbare
Der du fiktives Gegenüber bist
Gewünscht, aber nicht notwendig
Nur ein Teil meiner Motivation
Dieser Drang mich zeigen wollen ist eins
Mir mit Worten begegnen ist das Andere
Danke dir, falls du existierst

Vorbei, bald vergessen, gespeichert
Fragen bleiben leider doch
Wozu?

Glück

Um 2 Uhr in der Nacht werden die Gefühle tief und mit etwas Alkohol noch tiefer. Glück und Sehnsucht vereint. Welch göttliches Geschenk. Nicht besitzen wollen, sondern erleben. Nicht trauern über Vergänglichkeit, sondern dankbar sein. Nicht drohen soll der nächste Tag mit Verlust, sondern mit Hoffnung Neubeginn heißen. Schon morgen wird heut nicht mehr sein, drum atme tief und nimm - jetzt.

Trotzalledem

Weihnachten 2018 ist überstanden
Beziehungskrise, Familienfest, Eheglück
All inklusive
Nach 3 Gläsern Whisky bin ich ein glücklicher Mann
Nüchtern nicht so ausdrücklich
Aber eigentlich ebenso

Frage mich, ob ich Leser habe
Besser nicht
Oder doch?

40 € für eine Flasche Whisky
Der Schwabe behielt oberhand
Wie erwartet

Was würde Jesus dazu sagen?
Verständnis garantiert
Kleiner Ausbruch eines sicheren Schafs
Kein großes Ding

Eine große Sehnsucht
Trotzalledem


Freiheit als Illusion

Nur noch 8 Prozent Akku
Ich muss mich kurz fassen

Leicht alkoholisiert durch Whisky
Erwacht Verwegenheit in mir
Lust auf Leben
Lust auf Ausbruch

Nicht frustriert
Aber alltags solide und bedacht

Wunsch nach spüren, leben, lieben
Nicht für die Ewigkeit
Im jetzt hier und heute
Bereuen ist morgen
Endlich aus mir raus
Weg mit den Ketten
Weg mit den Konventionen

Nur noch 5 Prozent

Der kleine Wicht erkennt seine Träume
Und begräbt sie

Zurück zum guten Leben
Zurück zur Sicherheit
Kleiner Ausflug ohne Konsequenzen

Ein nicht wirklich gelebtes Leben
Raus auf die Straße
Ins Auto
EC-Karte im Geldbeutel
Alleine keine Chance

Träumereien auf dem Sofa
Es bleibt wie es ist
Gut so

Freiheit als Illusion

Christ sein wagen

Für mich gilt: Ich weiß, dass ich Gott im Herzen habe und seine Gebote einhalten will, auch wenn es mir nicht immer gelingt. Allerdings ist...