Sonntag, 21. Februar 2021

Fragen an dich!

Schau zurück was war
Wie war dein Weg? 
Wo war er beschwerlich gewesen? 
Wo hattest du Glück? 
Wo ist dir etwas gelungen? 
Wo bist du gescheitert? 

Wo stehst du heute?
Wie geht es dir? 
Kennst du Freude und Glücklichsein? 
Oder bist du oft beschwert? 
Bist du allein? Einsam? 
Hast du Menschen, denen du dein Inneres anvertrauen kannst? 
Hast du Menschen, mit denen du Spass haben kannst? 
Weißt du, was dir wesentlich ist? 
Was gibt dir Kraft und Mut? 
Was bremst dich? 
Was macht dich wütend? 

Wo willst du hin? 
Wie willst du deine restliche Lebenszeit gestalten? 
Ziele? Wünsche? Träume? 
Willst du planen? 
Gibt es Raum für Neues? 

Fragen an dich! 
Reden wir darüber? 



Von der Schwere zum Sein

Was helfen all die psychologischen Tricks
Die guten Vorsätze aus guten Tagen 
Positiv denken
Gefühle annehmen, ausleben, erleben 
Wenn die Schwere kommt tut sie weh
Niedergeschlagenheit, Freude weit entfernt 
Keine Lust auf irgendwas 
Keinen Antrieb 
Auf dem Sofa sitzend, die Uhr tickt, sonst Leere 
Sie schaltet den Fernseher ein 

Rückzug, in mein Zimmer geflüchtet 
Musik an, Beth Hard, Passenger 
Schreiben

Aus der Qual wird Melancholie 
Freude wäre zuviel verlangt 
Immer noch beschwert 
Aber der scheidende Tag bringt Erleichterung 
Es gelingt die Zeit sein zu lassen 
Aus dem Schmerz wird bedrückte Ruhe
Nichtstun wird hinnehmbar 
Ja nahezu attraktiv 
Ich komme zu mir
In die schweigende Tiefe 

Mein Leben ist kein leichtes
Ein beständiges Ringen
Um Licht, um Luft, um freies Atmen
Dafür wird gelegentliches Glück zum Geschenk 
Anlass für Dankbarkeit 

Der Tag klingt aus
Jetzt zum Sein gefunden
Das genügt 

Morgen früh sind die Karten neu gemischt 
Oder? 



Sonntag, 14. Februar 2021

Tränen

Mir kommen mal wieder die Tränen
Aber diesmal nicht wegen meinen inneren Verstrickungen 
Ich weine um die Erde
Um die Tiere
Ja, um die Menscheit, die in 50 Jahren gequält die Hitze und Trockenheit aushalten muss
Und die Menscheit besteht aus einzelnen Menschen 
Aus dir und mir
Aus den jungen Menschen, ihren Kindern und deren Kindern
Mein Vater sagte früher, mich hält es noch aus
Worüber ich mich sehr ärgerte
Heute bin ich so hilflos, dass ich sage:
Mich hält das Unglück, das ich selbst mit angerichtet habe, in Europa noch aus
Hoffentlich 
Die Menschen, die in unser Land wollen, haben eben das Pech woanders geboren zu sein.... 
Aber das unsägliche Leid, dass die Generationen nach uns erwartet
Treibt mir die Tränen in die Augen
Bis ich danach wieder meiner Bequemlichkeit fröne
Und genauso weiterlebe, wie alle anderen Schafe um mich herum auch
Und ich schäme mich genauso viel darüber, dass es mir noch gut tut
Wer kein Träumer ist, hat inzwischen wenig Grund für Optimismus 
Mich hält es noch aus in Europa 
Ich bin schwach und inkonsequent und habe die Wur unserer Nachkommen verdient 
Es sei denn, ich mache noch das Beste aus meiner Zeit 
Jetzt und ab sofort 


Samstag, 13. Februar 2021

Die letzte Burg

Es ist keine Kunst in der Freude sich wohl zu fühlen
Wenn Schwere dich niederdrückt zeigt sich deine Stärke 
Ob du deine Liebsten schonst
Ob du einen Sinn darin siehst weiter zu machen
Ob dir trotz allem Freundlichkeit gelingt 
Und wenn du auch daran scheiterst
Dann suche Gottes Nähe
Er ist die letzte Burg vor der Übermacht der Depression 

Das Wesentliche

Heute fragte mich eine Freundin:
Was ist das Wesentliche für dich? 

Hier die Antwort:

Liebevolle Beziehungen zu führen 
Gott im Zentrum meines Lebens zu wissen 
Arbeiten ohne überfordert zu sein
Ich selbst zu sein
Ohne Opfer meiner eigenen Ansprüche zu sein
Ohne mich für mich schädlich mit anderen zu vergleichen 
Bescheidenheit und Demut

Wenn Gottes Nähe mein ganzes Glück ist, dann ist alles gut

Donnerstag, 11. Februar 2021

Mit Gott den Schmerz annehmen

Rückbesinnung auf das Wesentliche 
Kein Grund zur Trauer und zum Verzagen
Diese hohen Ansprüche aufgeben an ein großes Leben 
Gesund in einer warmen Wohnung mit einem vollen Kühlschrank 
Und nicht allein 
Was gibt es da zu Klagen?
Solange Gott an meiner Seite ist, gibt es kein Verzweifeln am Leben 
Den Blick auf das Wesentliche nicht mehr den Highlights hinterherjagen
Den Schmerz nehmen wie er ist
Mit Demut dankbar sein
Wenig kann auch mehr sein
Das hohe Roß verlassen
Und dich über fremdes Glück freuen
Mit Gott an meiner Seite aufrecht durch die Täler schreiten
Einkehr statt Beschäftigung
Gott gibt den Mut durch das Leiden mit der Gewissheit zu gehen, dass es Sinn macht
Und: Vergiss die Liebe nicht
Für dich und mich
Amen


Täglicher Kampf

Tägliches Allerlei
Automatisiertes Treiben
Lähmender Corona Lockdown 
Keine Kraft mehr für Highlights 
Glücksmomente rar gesät 
Tägliches Einerlei 

Wohin die Vorsätze? 
Wohin die lockenden Ziele? 
Wieder Opfer vergangener Euphorie? 
Wieder ein Klagetext! 
Kein Blick auf das Positive 

Gelungene Genesungsbegleitung bisher
Zwar nichts Ultimatives, aber immerhin beschäftigt
Karin an meiner Seite 
Steffi, Eberhard, Klaus
Keine ernsthaften Krankheiten 

Jeder Tag ein Kampf
Mal ein großer, mal ein kleiner 
Und woher nehmen die Freude? 



Sonntag, 31. Januar 2021

Angebot

Hi, lieber Leser
Wie geht's dir? 
Wie kamst du hierher zu mir? 
Was erwartest du? 
Was brauchst du? 
Wenig mache ich mir Gedanken über dich
Ich schreibe zuersteinmal für mich
Speichere ab und veröffentliche
Dann manchmal ein Link an Freunde 
Mehr nicht 

Was könnte ich speziell für dich schreiben? 
Schreib mir ein Thema 
Schreib mir dein Befinden
Dann schreibe ich für dich 
rainer@hoeflacher.info 


Samstag, 30. Januar 2021

Der Welt ein Lächeln schenken

Schaue auf Youtube ein Livestück von Nightwish an
Mit Publikum und mit einer großen Videowand im Hintergrund 
Verstehe nur einen Bruchteil der englischen Untertitel
Ich merke wie mir die Tränen kommen
Irgendwo her
Von tief unten
Ich meine es geht um die Erde, um die Menschheit und um das Ende
Das fühle ich, ohne den Text zu verstehen
Wir leben in der Coronazeit
Das macht etwas mit uns, selbst wenn uns das gar nicht so bewusst ist
Die Welt wird grauer, auch wenn man noch so sehr das Lebendige beschwört 
Außen wie innen verschließen sich Zugänge
Der Weg zu uns selbst wird ein trauriger
Keiner kann sich der bleiernen Luft entziehen, die wir jetzt atmen
Endzeit oder Wendezeit? 
Depression heißt Tiefe
Depression kann Entwicklung sein
Nicht zurück, sondern zu einem Neuen
Nicht besser, vielleicht nicht schlechter, anders
Der Mensch ist wie ein Chamäleon 
Er wird einen Weg finden
Wenn's sein muss mit Verzicht für die Meisten
Wenn's sein muss mit neuen Regeln
Der Mensch gewöhnt sich an alles
Sogar an Depression, Endzeit und Tod
Wir wollen uns nicht verpflichtet fühlen mitzutrauern
Die abnehmende Anzahl von Glücksmomenten annehmen
Und dadurch besonders würdigen
Neben schrecklichem Elend, Pein und Not
Gibt es immer auch Lichtblicke
Kurze Blicke ins Paradies
Kurze Besuche dort
Das ist de Natur des Menschen 
Das hat ihn überleben lassen
Das hat ihn zum Herr und Zerstörer der Welt werden lassen
Schenken wir neben Tränen der Welt ein Lächeln, ein Lachen
Auch wenn es für sich alleine steht





Donnerstag, 28. Januar 2021

Tiefe und Gegenwart

Eigenartig wie der Mensch geschaffen ist 
Manchmal, ohne wirklichen Grund
Voller Sorgen, schwer belastet, in Gedankenkreisen
Am nächsten Tag wieder alles gut
Von Zuversicht, Optimismus, Hoffnung erfüllt
Dieses Schwanken von Gefühlen und Stimmungen ist anstrengend 
Aber genau betrachtet, ist es das was unserem Leben Tiefe gibt
Doch schwierig, wenn es zur Qual wird
Dann helfen solche Überlegungen nur wenig
Wohl dem der gute Strategien dagegen hat
Und die Kraft diese dann anzuwenden

Jeder Augenblick wirkt für sich
Da findet das Leben statt
Die Vergangenheit ist trügerisch 
Das Gedächtnis liefert subjektive Daten
Die Zukunft gibt unseren Zielen Kraft
Sie ist gestaltbar - aber eigenwillig
Sie findet statt, während wir noch planen
Unser Herz schlägt eben in der Gegenwart
Vergangenheit und Zukunft vereinen sich in einem infinitesimalen Punkt 
Den wir letztendlich bewusst nur als vergangen wahrnehmen 

Tiefe und Gegenwart
Mein Streben






Fragen an dich!

Schau zurück was war Wie war dein Weg?  Wo war er beschwerlich gewesen?  Wo hattest du Glück?  Wo ist dir etwas gelungen?  Wo bist du gesche...