Montag, 24. Juli 2017

Ein neuer Tag

Gestern noch schwermütig im Zweifel
Aber heute erwacht der Tag mit neuen Chancen für dich
Auch heute nicht froh gestimmt
Aber doch etwas Hoffnung
Dass du findest was du suchst

Sogar die Sonne findet einen Weg durch die Wolken
Und erhellt für kurze Zeit dein Zimmer

LICHT ist das Ziel deines Strebens
Verbindung zur unendlichen, ewigen Welt
Voller reiner Erfüllung und Freude

Schritte machen hin zur deiner Entwicklung
Ehrgeiz, Geltungssucht, Anerkennung, Euphorie verlieren ihre treibende Kraft
Was bleibt ist Leere und Dunkelheit
für deine suchende Seele

Aber ein göttlicher Funke in dir gibt dir Orientierung
Nicht konkret
Nicht thematisch
Aber deine Werte sind fest verankert

Aktivität
Freiheit
Selbstbestimmter Fortschritt
Wohlwollen den Menschen gegenüber
Alles Kinder der Liebe

Gestern noch schwermütig im Zweifel
Heute ein Hoffnungsschimmer am Horizont
Nicht wirklich froh, immer noch beschwert

Aber ein weiterer Beginn am Morgen des neuen Tages
Nur ein Kompass​, keine Landkarte

Sonntag, 23. Juli 2017

Das Leben, das du dir wünscht

Führst du das Leben, das du dir wünscht?
Wenn ja, warum klagst du dann?
Wenn nein, warum lebst du nicht anders?

Du hast alle Möglichkeiten und änderst nichts

Verloren die Ziele
Kein Brennen mehr für eine Sache

Gefangen
In deinen Gewohnheiten
In deiner Bequemlichkeit
In der Krankheit?

Mit 56 liese sich doch noch was bewegen und gestalten

Wo findest du nachhaltige Motivation
Und nicht ein Strohfeuer nach dem anderen?

Was wollen dir deine Gefühle sagen?

Zeit für ein 3. Leben?
Was? Wo? Wie?
Die letzten 18 Jahre kleben an dir

Führst du das Leben, das du dir wünscht?
Wohl nicht mehr.

Sonntag, 16. Juli 2017

Gelungenes Leben

Es beschäftigt mich immer wieder: Was ist ein gelungenes Leben? Ist es wirklich so, dass letztendlich jeder und jede für sich entscheidet, wann sein oder ihr Leben gelungen ist, oder gibt es verallgemeinerbare Antworten?

Letztendlich hängt das wohl von der Kultur und von den Werten in einer Gesellschaft ab. Wenn Menschen Interesse haben, andere auszubeuten, dann ist für diese ein gelungenes Leben, wenn ihnen dies gelingt. Sowie man ein Leben bewertet setzt man Werte dafür ein. Oder ist jede und jeder davon überzeugt, dass sie oder er zu den Guten gehört? Das kann ich mir angesichts der Unmenschlichkeiten, die geschehen kaum vorstellen.

Sind Werte immer relativ? Sind zum Beispiel die Menschenrechte universell? Leicht haben es die Gläubigen. Sie beziehen ihre Werte aus ihrem Glauben.

Ist es euch wichtig, dass die Gesellschaft nach euren Werten funktioniert oder ist das für euch etwas ganz Individuelles? Wenn ersteres für euch gilt, ist immer ein gewisses Maß an Unsicherheit damit verbunden, wie eure Werte letztendlich wirken. Aber diesem Dilemma kann sich wohl kein Mensch entziehen. Höchstens man hat zu gar nichts eine Meinung.

Ich orientiere mich an den christlichen Werten und vertraue auf Gott. Ansonsten hoffe ich, dass andere Menschen aufgrund meines Lebensstils und meinen Äußerungen meine Werte als attraktiv ansehen. Mit allen Zweifeln, die damit verbunden sind.

Meiner Meinung nach geht kein Weg an der Liebe vorbei - Liebe für sich selbst und Liebe für die Menschen. Alles andere führt zu Schaden und zu Unglück.

1. Meine Großeltern hatten folgenden Spruch an der Wand: Was nütze es dem Menschen, so er die ganze Welt gewänne. Wenn Sünder Welten hätten, was nützten sie im Fluch.

2. Jesus sagt: Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.

3. Der Volksmund sagt: Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.

Ich gehe davon aus, dass es keinen Menschen gibt, der nicht bewertet. Unser Gehirn ist so programmiert. Entscheidend ist, dass wir diesen Bewertungsvorgängen gegenüber aufmerksam sind, diese immer wieder hinterfragen und eventuell ändern. Anderen ihre Freiheit zu lassen, solange sie niemandem schaden und sie nicht zu verurteilen, das wäre optimal.

Also bewerten wir automatisch die Leben der Anderen. Es ist jedoch sehr individuell, wie stark dies beim Einzelnen ausgeprägt ist. Es gibt Menschen, die sehr enge Bewertungskriterien anlegen und die gesellschaftlichen Normen und Gesetze stark verinnerlicht haben und Menschen, die viele Lebensentwürfe als gelungen ansehen können.

Übergreifende Werte, die von vorne herein für alle Menschen Gültigkeit haben, gibt es meines Erachtens nicht. Auch die Menschenrechte müsen erkämpft werden und sind nicht aus der Natur des Menschen, sondern aus der Vernunft geboren.

Die Bewertung eines Lebens ist ein Wechselspiel zwischen dem Selbst und der Gesellschaft. Und da gibt es aus Sicht des Selbst und aus Sicht der Gesellschaft gelungene und weniger gelungene Leben. Inwiefern man für nicht gelungene Leben Verständnis hat, ist eine andere Frage.

Für die Gläubigen allerdings, wird das Leben auf göttlichen Skalen gemessen - was bei falsch verstandenem Glauben zu viel Leid führen kann.






Samstag, 8. Juli 2017

Klassentreffen

Kaum geschlafen
6 Uhr morgens
Noch wirkt das Klassentreffen in mir nach
Meine Worte passieren Revue
Habe ich gerade das gemacht, was ich vermeiden wollte?
Meine Frau, meine Erfolge, meine Rente
Alles andere als cool
Leider hatte ich das wohl nötig
Und dann die Schwärmereien der jungen Jahre
Immer noch attraktiv
Alte ungeliebte Erfahrungen erwachen
Selbst nach 45 Jahren
Aber auch echte Freude über manches Wiedersehen
Ein Erlebnis
So oder so

Beim nächsten Treffen mache ich es besser