Sonntag, 18. März 2018

Schlechte Phase

Grübeln vor dem Einschlafen, ein Hauch von Angst vor neuen Aufgaben, vor Auftritten.
Mehr flaue Gefühle als Vorfreude.
Auf langen Wegen das Selbstbewusstsein verloren, den Ehrgeiz besonders zu sein, die Befriedigung im Mittelpunkt zu stehen.

Aber auch allgemein das Gefühl der Schwere, der emotionalen Unfreiheit und Blockade.
Resultat der Medikamentenreduktion?
Als Ergebnis genau das Gegenteil wie gewünscht?

Aber es gibt noch schöne Momente:
Eine Begegnung mit meinen wenigen Freunden hier.
Eine Aufgabe, die mir Freude macht. Schreiben.

Nicht ganz einfach zur Zeit.
Was dagegen tun?

Samstag, 17. März 2018

Du sprichst nicht mehr zu mir

Lieber Gott,

warum sprichst du nicht mehr mit mir? Habe ich was falsch gemacht?

Wenn ich dich anrufe, spüre ich nur noch eine Andeutung deiner Gegenwart in der Ferne. Kein Lob mehr, keine freundlichen Worte, keine Ratschläge.

Und wenn ich undeutlich Worte höre, dann  bemerke ich, dass das meine eigenen sind, die ich dir zuschreibe. Oder war das schon immer so?

Da ist die Aussage "Das brauchst du nicht mehr. Du bist selbst stark genug. Du stehst mit beiden Beinen auf dem Boden. Bleib doch in der Realität, das ist sicherer für dich."

Ich bin traurig. Du fehlst mir. Mein Leben ist grauer geworden ohne dich, langweiliger.

Ich bemühe mich, dir nahe zu sein. Gehe in ein Glaubensseminar. Habe eine Glaubensgruppe gegründet. Spreche regelmäßig mit einer gläubigen Frau. Doch ich entferne mich eher von dir, als dass ich dir näher komme. Als dass ich dich wieder höre.

Oder bist du mir böse, dass ich mich mit den Widersprüchen des christlichen Glaubens beschäftige? Die Bedeutung der Bibel hinterfrage. Mich mit kritischen, spirituellen Menschen austausche, die meiner Meinung nach keine Christen mehr sind, aber trotzdem an das Göttliche glauben.

Ich bin ratlos. Was soll ich tun?

Ich kann nur den Glauben an dich in meinen Herzen bewahren und warten auf das erneute Geschenk deiner Stimme.

Donnerstag, 15. März 2018

Lebendigkeit oder nur sein?

Wann hast du dich zum letzten Mal lebendig gefühlt?

Wann hast du lang und laut gelacht?

Wann hast du geblödelt?

Ist Lebendigkeit eine Frage des Alters oder einer festgelegten Persönlichkeit?

Gibt es eine Chance lebendiger zu werden, freier?

Was könntest du dafür tun? Oder ist alles Streben danach umsonst?

Und es muss dir genügen zu sein?
Immerhin.

Fragen über Fragen.
Wer gibt die Antwort?

Frieden statt Kampf

Anstrengen. Gut sein wollen. Pflichten erfüllen. Termine einhalten. Innere Kämpfe führen - gegen Schwere, gehen nervöse Zustände, gegen Unsicherheit.

Gesund sein wollen. Um jeden Preis?

Wäre es nicht besser zu akzeptieren? Behinderung annehmen.

Kampf führt zu Gewalt - gegen mich selbst. Anstrengen ist gut, aber zerstörender Kampf nicht, denn soll mein Leben wirklich Kampf sein?

Und Akzeptanz kann dazu führen das Entwicklung erst stattfinden kann.

Von selbst oder durch Gott

Sei gnädig zu dir selbst. Sei gut zu dir. Sei dein bestes Freund.

Und nimm deine Besonderheit an. Deine Beschränktheit. Dann wird der Weg frei.

Dann hast du die Chance auf den Frieden, den du suchst.

Bundesteilhabegesetz für Anfänger

Habt ihr schon was vom Bundesteilhabegesetz gehört? Irgendwie und irgendwo sicherlich. Die Profis bemühen mal wieder den Begriff Paradigmenw...