Sonntag, 30. August 2020

Sei deine eigene Richtschnur

Warum zeige ich mich so in der Öffentlichkeit? Ich dachte, dass sei die Suche nach Anerkennung. Das Füllen einer Leere in mir. Aber vielleicht ist es eher der Wunsch mich zu zeigen, gesehen zu werden, ohne dabei allzu sehr auf Lob und Anerkennung aus zu sein. Vielleicht steckt da mehr dahinter, als nur ein Defizit. Vielleicht macht es mir Freude Menschen zum Nachdenken zu bringen. Tiefe zu erzeugen, weil ich ein tiefer Mensch bin. Warum immer nur von schlechten Motivationen und Eigenschaften bei mir ausgehen? Vielleicht ist mein nach außen gehen auch positiv für meine Persönlichkeit zu werten, auch wenn es viele nicht so machen wie ich und das nicht verstehen. Warum muss ich die Meinung und das Verhalten anderer zu meiner Richtschnur machen? Ich freue mich, wenn ich etwas anrege bei anderen Menschen, aber ich mache es auch, wenn ich niemanden damit erreiche. Das beste Beispiel ist dieser Blog, der einsam in den Weiten des Internets verweilt. Trotzdem macht es mir immer wieder Freude darin zu schreiben. Allein das Bewusstsein, es ist für die Öffentlichkeit, es könnte ja gelesen werden, weltweit hat jeder Zugang zu meinen Gedanken, motiviert mich hier zu schreiben.

Bin ich deswegen schlecht? Ich bin dadurch ich selbst. Andere sind eben anders als ich, aber nicht besser als ich. 

Rainer, suche nicht das Schlechte ihn dir. Begründe dich und dein Verhalten aus einem positiven Selbstbild heraus und nicht aus einem defizitären. Du bist gut, wie du bist. Du schadest damit niemandem. Das musst und kannst du auch mit fast 60 noch lernen. 

Sei mit Gott du selbst - und sehe, dass es gut ist. 

Aufbruch

Das letzte Jahr in meinen Fünfzigern
In meinem Rahmen viel geschafft 
Den Blick gerichtet in die Zukunft 
Die Zeit wird nun gerafft 

Den Trott langsam satt
Altes nur noch im neuen Gewand
Gott will mich finden
Er reicht mir die Hand

Wohin mich mein Weg noch führt
Mit Angst, Mut und neuer Gier
Er will mich wecken und gewinnen 
Heute, jetzt, im Hier

In mir wächst die Sehnsucht 
Die Zeichen bekommen Form
Mit Gott ich selbst sein
Nicht weiter mit der alten Norm

Noch bahnt es sich nur langsam an
Am Horizont schreibt der Wandel auf die Wolken
Die aktiven Jahre lassen sich bald zählen
Ich spür's, ich will den Zeichen folgen

Ob Recovery, PeerCom oder wer weiß was
Mit Gott will ich nun werden wie ich bin
Auch mit Schwermut, Zweifel, Langeweile 
Zieht's mich zum lockend Neuen hin

Ist's nur ein kurzes Feuer
Oder werd ich stark und mutig weiter gehn? 
Die Gegenwart ist das was zählt
Zurück in alte Bahnen? Wir werden sehn! 














Sonntagsblues - Gewinn oder Verlust?

Sonntag
Rumpuzzeln 
Lesen, Nachdenken, Musik hören
Da ein Blick in eine App
Hier ein paar Sätze mit Karin
Stimmung im Keller
Auch draußen trübe, Wolken, Regen
Ruhe, Langeweile, Melancholie
Mittagessen, abends Wurstbrote
Und plötzlich ist der Tag vorbei 

Wo sind die Stunden hin? 
Gerade war noch Morgen
Jetzt dämmert es

Was bleibt ist die Frage:
Was war das für ein Tag? 

Da passt keine Skala
Verlust? Gewinn? 
In mir eine bleierne Unzufriedenheit 
Schwere
Entspannung oder Stress? 

Was bleibt von diesem Sonntag? 
Bald verloren im schwarzen Loch meines Gedächtnisses
Wie so viele Tage
Wie so viele Erlebnisse

Trotzdem Spuren gelebter Gegenwart hinterlassen 
Irgendwo 
Vielleicht tief unbewusst gespeichert 
Kehrt sie wieder im neuen Gewand
Wirkt trotzdem

Gegenwart
Dieser infinitesimale Wimpernschlag
Der menschlichen Vorstellung nicht zugänglich 
Das ist die Wirklichkeit 

Wer fragt da nach Nutzen? 



Mittwoch, 26. August 2020

Fragen

Filmzitat:

Unsere Ängste sind Fragen, die uns das Leben stellt. Es kommt darauf an, wie wir sie beantworten. 

Sonntag, 16. August 2020

Rainer 3.2

ZDE_alt: Ein liebender Mensch werden und bleiben.
ZDE_neu: Mit Gott ich selbst sein.

 „Gott nahe zu sein ist mein Glück!“ (Psalm 73, 28).

Rainer 1.0
Kindheit, Jugend bis 1981
Rainer 2.0
Psychische Erkrankung ab 1981
Rainer 3.0
Christine und Psychiatriearbeit ab 1999
Rainer 3.1
Heirat mit Karin und ZDE1: "Lieben lernen" ab 2010
Rainer 3.2
ZDE2: "Aufbruch: Mit Gott ich selbst sein" ab 2020

Langeweile, oder was?

Mist. Depression ist Sch.... e. Auch diese schrecklichen Antriebsstörungen können so quälend sein. Die Leute sagen dann, man hätte Langeweile, aber man würde so gerne etwas tun. Aber da sind dann kaum Impulse und Kraft aktiv zu werden. Wo vorher noch Freude und Lust am Tun war, ist jetzt nur noch Schwere und Niedergeschlagenheit.

Samstag, 15. August 2020

Schritte machen

Je schwerer es dir fällt einen Schritt zu machen, 
desto wichtiger ist es, dass du ihn tust.

Je richtiger der schwere Schritt war, den du getan hast, 
desto leichter fallen dir die nächsten. 

Und plötzlich macht es dir Freude, deinen neuen Weg zu gehen. 

Sonntag, 9. August 2020

Erkenne, was dich glücklich macht

1. Mit Freunden treffen
2. Innovative Technik
3. Schreiben an einem guten Thema 
4. Interessante Psychiatriearbeit
5. Ein gelungener öffentlicher Auftritt
6. Draußen sein

Das Monster

Das Monster Es steht vor deiner Tür  Mach ihm auf Frage nach seinem Wunsch Und lass es ein Es wird essen dein Brot Trinken deinen Wein Aber ...