Sonntag, 21. Mai 2017

Hoffnung statt Verzweiflung.

Muss es eigentlich so sein, dass du immer deinen Schmerzen auf den Grund gehst und sie anderen mitteilst? Suche nicht nur die Schmerzen in dir, sondern nutze eine Lupe, um die in dir versteckte Freude zu finden. Nutze deine Energie nicht viele Worte um dein Leid zu machen, sondern beschäftige dich mit positiven Worte. Sonne, Natur, Freude, Lachen, Humor, Urlaub, Liebe, Hoffnung, Glaube, Zuversicht, Zuneigung, Verständnis, Mitgefühl, Achtsamkeit... Diese Worte programmieren dich auf das Positive hin.

Warum schreibst du fast immer nur Gedichte, wenn es dir schlecht geht? Verstärken diese Gedichte nicht nur deine negative Befindlichkeit? Nimm dir doch mal vor, Gedichte zu schreiben, die Mut machen, die anderen Menschen nutzen könnten und nicht nur deren Interesse an deiner komplizierten Persönlichkeit und Mitgefühl wecken - oder sogar Mitleid.

Also abgemacht!

Hoffnung statt Verzweiflung. Mut statt Aufgeben. Positiv statt negativ. Freude statt Schwermut.

Und ein bisschen Klagen ist ja ok. ;-)

Samstag, 20. Mai 2017

Strebe nicht, sondern sei

"Strebe nicht, sondern sei"
Dieser Spruch von mir beschäftigt mich schon seit Jahren. Ist es wirklich sinnvoll das Sein dem Streben vorzuziehen? Ist es dem Menschen - oder soll ich sagen dem Deutschen - nicht naturgemäß nach etwas zu streben? Wo kommt all unser Wohlstand, aber auch unsere persönliche Entwicklung her, wenn nicht durch das Streben? Ein Leben ohne Streben scheint sinnlos. Sind das Sein und das Streben Lebensformen, die nie isoliert existieren? Kein Sein ohne Streben und kein Streben ohne Sein. Auf jeden Fall verfolgt mich dieser scheinbare Widerspruch schon fast mein ganzes Leben. Eher weil mir der Zugang zum Sein schwer fällt, das Streben nimmt man hierzulande ja mit der Muttermilch auf.

Montag, 1. Mai 2017

Donauschifffahrt 5. Tag (Linz)

Samstag, 22.4.17: Morgens ging es mir wieder sehr schlecht. Wir werden erst um 17 Uhr in Linz ankommen. Für Karin ist das eine sehr schlechte Zeit, da sie um 18 Uhr essen muss. Also wird sie nicht nach Linz gehen und ich vermutlich auch nicht. Morgenfrüh müssen um 7 Uhr die Koffer vor der Tür stehen. Um 9:30 Uhr findet am Sonntag unser Transfer zum Bahnhof statt und um 10:25 Uhr fährt unser Zug.
Heute werden wir den Tag also auf dem Schiff verbringen.

Donauschifffahrt 4. Tag (Bratislava)

Freitag, 21.4.17: Um 11 Uhr liefen wir in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei ein. Es war der erste Tag an dem wir die Sonne sahen. So konnten wir auch etwas länger in der Stadt bummeln. Die Innenstadt ist rausgeputzt für die vielen Touristen. Sehr viele beeindruckende, große alte Häuser. Alles sehr schön hergerichtet. Hat uns sehr gut gefallen.
Dann gingen wir in das Cafe Mayer, was scheinbar ein Geheimtipp ist - na ja, so geheim auch wieder nicht. Aber ein wirklich sehr schön eingerichtetes Café. Wir haben auch nur einen schönen Platz bekommen, weil wir früh dran waren. Gegen 15 Uhr waren alle Plätze besetzt.

Sonst ist an diesem Tag nichts weiteres von Bedeutung passiert. Ich habe den Kriminalist angeschaut und mir den Restabend mit Lesen und Musikhören vertrieben. Schreiben ging nicht. Gegen 1 Uhr bin ich eingeschlafen.